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15,6 Prozent mehr : Erbschaften und Schenkungen erreichen wieder Höchststand

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In Deutschland haben Erbschaften und Schenkungen wieder einen Höchststand erreicht. Von den Finanzämtern wurden 2016 Vermögensübertragungen in Höhe von 108,8 Milliarden Euro veranlagt, so viel wie 2014.

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erstellt am 23.Aug.2017 | 22:40 Uhr

Nach einem Rückgang von 6,2 Prozent im Jahr 2015 sei damit wieder ein Spitzenwert erreicht worden, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden mitteilte. Steuerpflichtig wurden Vermögen von 37,7 Milliarden Euro, 7,7 Prozent mehr als 2015.

Die Erbschaft- und Schenkungsteuer daraus betrug 2016 rund 6,8 Milliarden Euro, ein Plus von 24,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Sie stieg das vierte Jahr in Folge. Die Erbschaftsteuer lag bei 5,7 Milliarden Euro, die Schenkungssteuer bei 1,1 Milliarden Euro. Das Geld fließt in die Kassen der Länder.

Erbschaften und Schenkungen entwickelten sich unterschiedlich. Durch Erbschaften und Vermächtnisse wurde 2016 ein Vermögen im Wert von 43,6 Milliarden Euro übertragen, 15,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das geschenkte Vermögen stieg im Vergleich zu 2015 um 1,4 Prozent auf 65,2 Milliarden Euro.

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