Eingeschleppt

svz.de von
14. Dezember 2013, 00:37 Uhr

Die „Aliens“ sind tatsächlich da. Auch wenn sich die Schilderungen über die Einwanderung gebietsfremder Arten wie das Kapitel aus einem Science-Fiction-Roman lesen, hat die Fantasiewelt die Realität längst erreicht. Europa reagiert einmal mehr sehr langsam, behäbig. Fast so, als scheue sich die Union, die doch den Erhalt der biologischen Vielfalt auf ihre Fahnen geschrieben hat, zur Ausrottung solcher fremden Arten aufzurufen. Dabei haben längst die ersten Bundesbürger mit den fatalen Folgen von Stichen der Asiatischen Tigermücke Bekanntschaft gemacht, beklagen Landwirte und Fischer die Übergriffe derartiger Lebewesen – mit entsprechenden wirtschaftlichen Folgen für ihren Fang oder die Ernte.
Noch mag man nicht glauben, dass die Grenzkontrollen demnächst tatsächlich wieder verschärft werden, weil man die Ausbreitung gefährlicher Gewächse und Insekten stoppen muss. Aber die Umweltminister zeigten sich bei ihrem Treffen in Brüssel alarmiert. Doch auch sie werden alleine nichts tun können, wenn nicht Garten- und Teichfreunde mithelfen. Denn uns bleibt nichts anderes übrig: Diese Arten müssen weg.

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