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Einbruch in Mielkes 120-Millionen-Bunker

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

In den geheimen Atombunker von Ex-Stasi-Chef Erich Mielke bei Berlin sind um die Jahreswende Unbekannte eingebrochen. Laut „Neues Deutschland“ wurden Türen von Lagerhallen und anderen Bauten, die einst als Tarnung der Bunkeranlage in Biesenthal dienten, mit Trennschleifern und Schweißgeräten aufgebrochen. Das Gelände ist im Besitz einer Holzrecycling-Firma. Es war nicht der erste Versuch, in den Bunker einzudringen. Bisher wurden keine Täter gefasst. Motive der Einbrecher sind in der Regel Abenteuerlust sowie Gerüchte, wonach sich goldene Medaillen oder das verschollene Bernsteinzimmer in dem Bunker befänden. Der Atombunker war früher die Stasi-Führungsstelle für den Kriegsfall. Der zweigeschossige 2500 Quadratmeter große Atombunker wurde zwischen 1984 und 1988 errichtet und sollte 160 Personen 24 Stunden lang ein autarkes Überleben ermöglichen. Die Gesamtbaukosten betrugen etwa 120 Millionen DDR-Mark.

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erstellt am 11.Jan.2014 | 00:34 Uhr

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