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Drogenbeauftragte fordert Kampf gegen Modedroge

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 20.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler (CSU), will entschlossen gegen die Modedroge Crystal Meth vorgehen. „Die Gefahren von Crystal dürfen nicht verharmlost werden. Wir brauchen mehr Aufklärung“, erklärte Mortler gestern im Gespräch mit unserer Redaktion. Crystal Meth ist eine synthetische Droge, macht schnell abhängig und wird für den deutschen Markt vor allem in tschechischen Drogenlabors produziert. Bisher hatte es vor allem aus Bayern und Sachsen Meldungen über stark steigende Konsumentenzahlen gegeben. „Wir müssen wachsam sein und dürfen nicht zulassen, dass daraus deutschlandweit ein Problem wird. Da sind alle gefordert“, so Mortler weiter. Die CSU-Politikerin sagte: „Ich sehe mich nicht als Tugendwächterin. Als Drogenbeauftragte werde ich auf Prävention und nicht immer gleich auf neue Verbote setzen“, so Mortler. Die Drogenbeauftragte stellte sich gegen Pläne, in Berlin-Kreuzberg einen Coffeeshop nach niederländischem Vorbild zu errichten.

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