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Studie: Rostock auf Platz 12 : Dresden ist am frauenfreundlichsten

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

Lebensqualität in den 77 größten Städten unter die Lupe genommen

svz.de von
erstellt am 27.Mai.2016 | 21:00 Uhr

Dresden ist einer aktuellen Studie zufolge die frauenfreundlichste Stadt Deutschlands. Zu diesem Ergebnis kommt das Nachrichtenmagazin „Focus“ nach Umfragen in den bundesweit 77 größten Städten. Wie das Magazin berichtet, wurden die Kategorien Jobs und Karrierechancen, Einkommen und Qualifikation, frauenfeindliche Kriminalität sowie Spaß und Freizeit untersucht.

Den zweiten Platz belegte die Universitätsstadt Heidelberg, gefolgt von Jena und Leipzig. Gleich fünf ostdeutsche Städte schafften den Sprung in die Top Ten der „Focus“-Studie. Chemnitz liegt demnach auf Platz 7, Berlin auf Platz 10. Rostock landet in der Gesamtwertung auf Platz 12. Zwar liege das Durchschnittsgehalt von Frauen in der Hansestadt mit 2444 Euro am unteren Ende der Tabelle, allerdings sei der Unterschied zum Gehalt von Männern mit 5,6 Prozentpunkten vergleichsweise gering. Im Bereich Arbeitsmarkt belegt die Hansestadt einen guten Platz 10, was etwa den Jobchancen für Frauen und dem Anteil weiblicher Mitarbeiter im öffentlichen Dienst geschuldet ist. Auf einem vorderen Platz landete Rostock auch mit der geringen Zahl von bekannt gewordenen Fällen von Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen. Ganz schlecht bewertet die Studie die Zahl der Shops, die sich mit ihrem Sortiment an Mode, Schmuck oder Parfüm vor allem an Kundinnen richten. Rostock ist die einzige Stadt Mecklenburg-Vorpommerns, die in der Erhebung bewertet wurde.

München landete im Ranking auf Platz 6, Hamburg auf Nummer 16 und Düsseldorf auf Platz 23. Köln werde besonders die hohe frauenfeindliche Kriminalität zum Verhängnis, hieße es. Die Stadt belegte nur Platz 59.

Frauenfeindlichste Stadt in Deutschland ist laut dem Ranking Ludwigshafen am Rhein. Hauptgründe sind die niedrige Teilhabe von Frauen am Arbeitsleben, niedrige Frauengehälter im Vergleich zu denen der Männer sowie die höchsten gemessenen Kriminalitätswerte unter allen 77 Städten.

Die Studie hat „Focus“ gemeinsam mit den Regionalforschern Tina Vossbeck und Wolfgang Steinle aus Köln erstellt. Dazu wurden tausende Werte aus den Jahren 2010 bis 2015 ermittelt und verglichen.  

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