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Bundesverkehrsminister : Dobrindt will Drohnen-Flug einschränken

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

svz.de von
erstellt am 22.Dez.2015 | 19:32 Uhr

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will den Betrieb privater Drohnen in Deutschland mit weitreichenden Flugverboten einschränken. „Je mehr Drohnen aufsteigen, desto größer wird die Gefahr von Kollisionen, Abstürzen oder Unfällen“, erklärte Dobrindt gestern im Gespräch mit unserer Berliner Redaktion. „Drohnen-Flüge in Wohngebieten, über Bundesfernstraßen, Eisenbahnlinien, Unglücksorten, Einsatzgebieten der Polizei oder Industrieanlagen werden verboten.“

Für den Betrieb von gewerblichen Drohnen würden zukünftig luftrechtliche Kenntnisse und ein Führerschein vorgeschrieben. Die Nutzung von Drohnen werde neu geregelt. „Drohnen, die schwerer als 0,5 Kilogramm sind, sollen zukünftig registriert werden, um den Eigentümer identifizieren zu können“, so der CSU-Politiker weiter. Dobrindt sagte, private Drohnen würden immer billiger und verbreiteten sich zunehmend: „Gleichzeitig entstehen ganz neue Gefahren durch die ‚Drohnen für jedermann‘.“

Aus dem Bundesverkehrsministerium heißt es, leichte, mit Kameras ausgestattete Drohnen, die mit dem Smartphone gelenkt werden könnten, seien inzwischen überall erhältlich: „Ihr Einsatz ist aber bisher nicht ausreichend geregelt.“

Private Drohnen-Flüge in einer Höhe von mehr als 100 Metern sowie außerhalb der Sichtweite des Steuerers sollten verboten werden.

 


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