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Bundestagswahl 2017 : „Bild“-Zeitung: Sigmar Gabriel tritt gegen Angela Merkel an

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SPD-Chef Sigmar Gabriel wird laut einem Bericht Kanzlerkandidat seiner Partei. Die SPD bestätigt das nicht.

Seit Monaten agiert SPD-Chef Sigmar Gabriel in der wichtigsten Personalentscheidung der Sozialdemokraten wie ein „Zauderkönig“. Tritt er als Kanzlerkandidat an – oder überlässt er das Feld anderen? Jetzt scheint festzustehen: Der 57-Jährige hat sich entschieden. Gabriel tritt als SPD-Kanzlerkandidat und Herausforderer von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) an. Das meldet die „Bild“-Zeitung (kostenpflichtiger Inhalt) am Montagabend. Von der SPD gab es dazu keine Bestätigung.

Auch die „Stuttgarter Zeitung“ berichtet unter Berufung auf ein Präsidiumsmitglied: Die Würfel sind gefallen. SPD-Vize Ralf Stegner sprach gegenüber gegenüber shz.de von „reiner Spekulation“. „Ich wüsste nicht, dass die Entscheidung gefallen ist.“ Es bleibe beim Zeitplan, dass der SPD-Kandidat bei einer Klausur am 29. Januar verkündet werde.

Am Dienstag kommt die engere Parteiführung in Düsseldorf zusammen, um über die richtungsweisende Wahl im Mai in Nordrhein-Westfalen und im Herbst im Bund zu beraten.

An dem Treffen der SPD-Führung wird Noch-EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, der ebenfalls als Kanzlerkandidat gehandelt wurde, nicht teilnehmen Schulz, der in die Bundespolitik nach Berlin wechselt, fährt stattdessen zur Beerdigung des früheren portugiesischen Präsidenten Mario Soares nach Lissabon.

Die SPD liegt in Umfragen derzeit bundesweit um die 15 Prozentpunkte hinter der Union. Ein rot-rot-grünes Bündnis mit Grünen und Linken hat keine Mehrheit. Im Frühjahr stehen drei Landtagswahlen (Saarland, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen) an, bevor im September der Bundestag gewählt wird.

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