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Friedensnobelpreisträger : Bewegender Abschied von Schimon Peres

vom
Aus der Redaktion der Zeitung für die Landeshauptstadt

3000 Trauergäste nehmen Abschied von Israels Altpräsidenten

„Avinu Malkenu“, „Unser Vater, unser König“, singt der israelische Sänger David D’Or bei der Trauerfeier für Israels Altpräsidenten Schimon Peres. Die Worte von Peres’ Lieblingslied erklingen gestern über dem Friedhof Herzl-Berg in Jerusalem. Sie drücken das Gefühl vieler Gäste aus – und nicht nur der Israelis. Als letzter Gründervater Israels, als Visionär, Friedensstifter und Optimist beschreiben die Redner den verstorbenen Friedensnobelpreisträger Peres vor rund 3000 Trauergästen. Der 93-Jährige war am Mittwoch gestorben. „Er hat die Welt nicht so gesehen, wie sie war, sondern wie sie sein sollte“, sagt US-Präsident Barack Obama und ruft zu einer Fortsetzung des Nahost-Friedensprozesses auf. Mit seiner Teilnahme erweist Obama Peres die höchste Ehre – ein Schritt mit starker Signalwirkung. Peres verkörperte das Prinzip Hoffnung und Veränderung. Der rechtsorientierte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu steht dagegen für eine Fortsetzung des Konflikts.

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