Taliban sprengte sich in die Luft : Anschlag auf Bundeswehr in Kabul

Das Wrack des Angreifers
Das Wrack des Angreifers

Ein Selbstmordanschlag auf deutsche Soldaten in Kabul hat den Weihnachtsbesuch von Verteidigungsminister Thomas de Maizière im Norden Afghanistans überschattet.

svz.de von
12. Dezember 2013, 00:36 Uhr

Ein Selbstmordanschlag auf deutsche Soldaten in Kabul hat den Weihnachtsbesuch von Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) im Norden Afghanistans überschattet. Am Flughafen der Hauptstadt sprengte sich gestern früh ein Anhänger der radikalislamischen Taliban mit seinem sprengstoffbeladenen Auto in unmittelbarer Nähe eines Bundeswehr-Konvois in die Luft. Die Soldaten blieben unverletzt. Allerdings beschädigte die Autobombe zwei der fünf angegriffenen Fahrzeuge. Es war der erste schwere Anschlag auf die Bundeswehr in Kabul seit Jahren.

Eine Stunde vor dem Attentat war de Maizière im mehrere hundert Kilometer entfernten Masar-i-Sharif eingetroffen. Er nannte den Anschlag besorgniserregend. „Aber es ist kein Grund, jetzt von unserem Kurs abzuweichen“, sagte er. Die Nato will Ende 2014 ihren Kampfeinsatz beenden. Deutschland will 600 bis 800 Soldaten für die folgende Ausbildungs-Mission zur Verfügung stellen.

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