Alkohol häufigster Grund für „Idiotentest“

svz.de von
19. März 2014, 00:00 Uhr

Alkohol war 2012 erneut der häufigste Anlass für den sogenannten „Idiotentest“. Mit der medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) wird geklärt, ob ein Fahrer geeignet ist, ein Fahrzeug zu steuern. Der Test trifft nicht nur Autofahrer, sondern auch Fußgänger oder Radfahrer, die sich im Straßenverkehr auffällig verhalten. Im Jahr 2012 gab es 94 176 Untersuchungen - laut Bundesanstalt für Straßenwesen rund fünf Prozent weniger als 2011.

Grund für diese Entwicklung war ein Rückgang der Begutachtungen wegen „Alkoholauffälligkeiten“ um rund 6,5 Prozent. Aber: In über der Hälfte aller Untersuchungen (48 217) ging es nach wie vor um Alkohol.

21 Prozent der Tests hingen mit Drogen- und Medikamentenkonsum zusammen, unter 1 Prozent mit körperlichen und geistigen Problemen.

Die MPU-Ergebnisse lagen in etwa auf dem Niveau von 2011: Rund 56 Prozent der getesteten Menschen erhielten die Beurteilung „geeignet“.

Etwa 37 Prozent waren „ungeeignet“, und fast sieben Prozent wurden als „nachschulungsfähig“ eingestuft.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen