CDU-Politikerinnen fordern Pakt für Nutztierhaltung : Werkverträge in Fleischwirtschaft verbieten? Connemann meldet Zweifel an

von 26. Juni 2020, 01:33 Uhr

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Arbeiter in einem Fleischbetrieb. Viele von ihnen werden von Subunternehmen über einen Werkvertrag in die Betriebe geschickt. Das Modell ist umstritten.
Arbeiter in einem Fleischbetrieb. Viele von ihnen werden von Subunternehmen über einen Werkvertrag in die Betriebe geschickt. Das Modell ist umstritten.

Die Corona-Ausbrüche in mehreren Schlacht- und Zerlegebetrieben haben eine breite Debatte um die Fleischproduktion ausgelöst. Am Freitag soll dazu ein Spitzentreffen in Düsseldorf stattfinden. Die zuständige Gewerkschaft NGG fordert: weg mit dem Werkvertrag. Die Union hat Zweifel und will stattdessen einen Pakt für die Nutztierhaltung.

Osnabrück | Gewerkschaftsvorsitzender Guido Zeitler sagte im Interview mit unserer Redaktion: „Wir haben durchgerechnet, wie viel es kosten würde, vernünftige Arbeitsbedingungen einzuhalten in Schlachthöfen: Das wären pro Kilogramm Schweinefleisch 10 bis 20 Cent mehr. Das muss es uns doch wert sein.“ Zeitler forderte die Bundesregierung um Arbeitsminister Hube...

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