Video-Botschaft : SPD-Vorsitz: Klingbeil und Weil verzichten auf Kandidatur

Klingbeil betonte, er wolle nun als Generalsekretär für einen fairen und spannenden Wettbewerb sorgen.
Klingbeil betonte, er wolle nun als Generalsekretär für einen fairen und spannenden Wettbewerb sorgen.

Zwei weitere Absagen im Rennen um den SPD-Parteivorsitz: Weder Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil noch Generalsekretär Lars Klingbeil wollen für das Amt kandidieren.

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20. August 2019, 12:54 Uhr

Hamburg | "Ich selbst habe mich entschieden, dass ich nicht zu denen gehören werde, die auf der Bühne stehen und sich um den Parteivorsitz bewerben", sagte der 41-jährige Lars Klingbeil am Dienstag in einem auf Twitter verbreiteten Video. Er brenne für die SPD und übernehme sehr gerne Verantwortung. Aber er habe keine Partnerin gefunden, mit der es zu 100 Prozent gepasst habe.

Auch Weil hatte sich eine Kandidatur lange offen gelassen, verzichtet nun aber. Einen entsprechenden Bericht der "Welt" bestätigten Parteikreise auf Nachfrage unserer Redaktion.

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Demnach haben sich alle vier niedersächsischen SPD-Landesbezirke für das Bewerber-Duo aus Landesinnenminister Boris Pistorius und Sachsens Integrationsministerin Petra Köpping ausgesprochen. Beide hatten am Freitag ihre Kandidatur angekündigt. Der niedersächsische SPD-Landesvorstand will sich voraussichtlich am Samstag offiziell positionieren.

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Der ebenfalls aus Niedersachsen stammende Klingbeil betonte, er wolle nun als Generalsekretär für einen fairen und spannenden Wettbewerb sorgen. "Es sind jetzt viele wunderbare Menschen schon auf dem Platz, die sich entschieden haben, dass sie Parteivorsitzende werden wollen", sagte er. Die SPD könne selbstbewusst sein, sie gehe neue Wege und dürfe sich nicht von "den vielen klugen Ratschlägen" verrückt machen lassen.

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