Offizielle Anerkennung : Völkermord an Herero und Nama: Warum sind Reparationen keine Pflicht?

von 28. Mai 2021, 08:02 Uhr

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Die deutschen Kolonialherren ermordeten die Herero und Nama nicht nur, sie raubten auch ihre Gebeine. Diese Schädel von Opfern des Völkermords wurden im Versöhnungsprozess zurückgegeben.
Die deutschen Kolonialherren ermordeten die Herero und Nama nicht nur, sie raubten auch ihre Gebeine. Diese Schädel von Opfern des Völkermords wurden im Versöhnungsprozess zurückgegeben.

Mehr als 100 Jahre nach den Massakern an den Herero und Nama erkennt Deutschland das Kolonialverbrechen als Völkermord an – und leistet eine freiwillige Milliardenzahlung. Warum sind Reparationen nicht bindend?

Berlin/Windhuk | Historiker bewerten die Massaker an den Herero und Nama im heutigen Namibia durch deutsche Kolonialtruppen als ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts. Nach jahrelangen Verhandlungen mit Windhoek will dies nun auch die Bundesregierung anerkennen – und für die Gräueltaten der Jahre 1904 bis 1908 um Entschuldigung bitten. Trotz finanzieller Unterstützung...

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