Landtagswahl in Brandenburg 2019 : Umfrage zur Brandenburg-Wahl 2019: SPD und AfD fast gleichauf

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, muss sich Umfragen zufolge mit dem Ende der rot-roten-Regierung anfreunden.
Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, muss sich Umfragen zufolge mit dem Ende der rot-roten-Regierung anfreunden.

In Brandenburg wird am 1. September 2019 gewählt. Hier finden Sie die aktuellen Umfragen und Koalitionsmöglichkeiten.

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23. August 2019, 08:24 Uhr

Potsdam | Am Sonntag, 1. September 2019, wählen die Brandenburger einen neuen Landtag. Aktuelle Umfragen zur Landtagswahl 2019 in Brandenburg sehen die SPD als größten Verlierer in der Wählergunst. Hier finden Sie die Umfragen vor der Landtagswahl Brandenburg 2019.

Landtagswahl Brandenburg Prognose: Große Verluste für die SPD

In Brandenburg liefert sich die SPD weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der AfD: Die bisher mit knapp 32 Prozent vertretene SPD verliert im Vergleich zu 2014 stark und landet bei aktuell 22 Prozent. Die AfD erreicht 21 Prozent und kann sich somit im Vergleich zum Wahlergebnis 2014 um rund zehn Prozent verbessern. Die CDU verliert und liegt aktuell bei 16,5 Prozent. Grüne und Linke liegen fast gleichauf bei 14 bis 15 Prozent.

Der Ministerpräsident von Brandenburg liegt im persönlichen Vergleich deutlich vor seinen Herausforderern. Gegenüber dem AfD-Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz hat Dietmar Woidke (SPD) einen Vorsprung von 57 zu 10 Prozent, gegenüber CDU-Mann Ingo Senftleben ist er 51 zu 20 Prozent vorne. 39 Prozent der Brandenburger haben der Erhebung zufolge allerdings noch nicht entschieden, ob sie zur Wahl gehen oder wen sie wählen wollen.

Hier finden Sie den Verlauf der jüngsten Umfragewerte vor der Landtagswahl 2019 in Brandenburg.


Landtagswahl Brandenburg 2019: Welche Koalitionen sind möglich?

Den aktuellen Umfragen zur Landtagswahl Brandenburg 2019 zufolge wäre die bisher regierende Rot-Rote-Koalition abgewählt. SPD und Linke sind von einer Mehrheit weit entfernt. Lediglich in Dreier- oder Vierer-Bündnissen könnte eine Koalition mit der AfD verhindert werden. Rot-Rot-Grün käme auf eine knappe Mehrheit von zwei Sitzen. Auch eine Minderheitsregierung wäre grundsätzlich möglich. Allerdings legen auf einige Umfragen nahe, dass die CDU als zweitstärkste Kraft Anspruch auf den Posten des Ministerpräsidenten erhebt.


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