Krieg in der Ukraine : Putin hält Frieden mit Kiew für ausgeschlossen

Wladimir Putin sieht die Verantwortung für den Krieg in der Ukraine bei der Führung des Landes.
Wladimir Putin sieht die Verantwortung für den Krieg in der Ukraine bei der Führung des Landes.

Er warf der Regierung in Kiew vor, nicht an einer Lösung des Konfliktes zu arbeiten.

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02. Dezember 2018, 08:58 Uhr

Buenos Aires | Der russische Präsident Wladimir Putin hat der ukrainischen Führung vorgeworfen, nicht an einer friedlichen Lösung des Konfliktes interessiert zu sein. Das zeige sich an den Kämpfen im Donbass in der Ostukraine wie bei dem jüngsten Zwischenfall auf dem Schwarzen Meer, der eine Provokation gewesen sei. Das sagte Putin bei seiner Abschluss-Pressekonferenz auf dem G20-Gipfel am Samstag in Buenos Aires.

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"Das ist eine Partei des Krieges, und solange sie an der Macht ist, werden Tragödien dieser Art und der Krieg andauern", sagte er über die Führung in Kiew. Ständig mache sie die angebliche russische Aggression für ihre Misserfolge verantwortlich.

Deutschland und Frankreich als Vermittler

Die russische Küstenwache hat am vergangenen Wochenende drei ukrainische Marineboote gewaltsam aufgebracht. Im Donbass führt Russland seit 2014 einen verdeckten Krieg, indem es prorussische Separatisten mit Waffen, Munition und Kämpfern unterstützt.

Putin vereinbarte mit Bundeskanzlerin Angela Merkel diplomatische Beratungen im Vierer-Format zur Ukraine-Krise, wie die Nachrichtenagentur afp berichtet. Die Gespräche sollten auf Ebene der Regierungsberater aus Russland, der Ukraine, Deutschland und Frankreich geführt werden, so Merkel am Samstag nach einem Treffen mit Putin am Rande des G20-Gipfels.


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