Schädel-Hirn-Trauma : Zahl erneut korrigiert: 109 US-Soldaten bei Irans Raketenangriff verletzt

Am 13. Januar waren Journalisten zur Besichtigung der zerstörten Militärbasis im Irak eingeladen. Damals ging man von 34 verletzten Soldaten aus.
Am 13. Januar waren Journalisten zur Besichtigung der zerstörten Militärbasis im Irak eingeladen. Damals ging man von 34 verletzten Soldaten aus.

US-Präsident Donald Trump hatte nach dem Vergeltungsschlag im Januar von einem glimpflichen Ausgang gesprochen.

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11. Februar 2020, 08:10 Uhr

Nach dem iranischen Raketenangriff auf eine Militärbasis im Irak hat das US-Militär die Zahl der verletzten Soldaten erneut nach oben korrigiert. Inzwischen sei bei 109 Soldaten ein "schwaches Schädel-Hirn-Trauma" diagnostiziert worden, teilte das US-Verteidigungsministerium am Montag mit. Die meisten der Soldaten, die eine Gehirnerschütterung erlitten, seien bereits wieder im Einsatz, hieß es weiter.

Warum Zahl der Verletzten steigt, unklar

Im Januar hatte das Pentagon zunächst von elf Verletzten, dann von 34, dann von 50 und schließlich von 64 betroffenen Soldaten gesprochen. Nach dem schweren Raketenangriff auf die Al-Asad-Basis am 8. Januar hatte US-Präsident Donald Trump zunächst gesagt, es habe gar keine Verletzten gegeben. Wieso die Zahl auch einen Monat nach dem Angriff immer noch weiter anstieg, blieb zunächst unklar.

Das US-Militär wurde vor dem iranischen Vergeltungsschlag auf die Basis in Anbar gewarnt. Foto: AFP/ Ayman HENNA
Das US-Militär wurde vor dem iranischen Vergeltungsschlag auf die Basis in Anbar gewarnt. Foto: AFP/ Ayman HENNA


In der Mitteilung hieß es, von den 109 bei dem Angriff verletzten Soldaten seien 76 wieder im Einsatz im Irak. Der Angriff auf den auch vom US-Militär genutzten Stützpunkt im Irak war nach Darstellung des Irans ein Vergeltungsschlag für die gezielte Tötung des iranischen Top-Generals Ghassem Soleimani bei einem US-Luftschlag im Irak.

Weiterlesen: "Plötzlich bumm" – Trump erzählt farbenfroh von US-Angriff auf Soleimani

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