Vor Großbritannien-Besuch : Trump ätzt gegen Herzogin Meghan: "Wusste nicht, dass sie so fies ist"

US-Präsident Trump wird neben seiner Frau Melania auch alle seine vier Kinder mit auf den Großbritannien-Besuch nehmen.
US-Präsident Trump wird neben seiner Frau Melania auch alle seine vier Kinder mit auf den Großbritannien-Besuch nehmen.

Der US-Präsident reagiert überrascht auf Kritik der Herzogin, findet aber auch positive Worte über die Amerikanerin.

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01. Juni 2019, 17:42 Uhr

Washington | US-Präsident Donald Trump wird mit First Lady Melania von Montag an zu einem dreitägigen Staatsbesuch in Großbritannien erwartet. Dabei wird er auch die scheidende Premierministerin Theresa May treffen. Im Mittelpunkt steht jedoch ein Besuch bei der königlichen Familie: Zunächst trifft Trump mit Queen Elisabeth II. zusammen, später kommt es noch zu einer Begegnung mit deren Sohn Prinz Charles.

Herzogin Meghan wird Trump jedoch nicht zu Gesicht bekommen. Vielleicht auch besser so, denn die Ehefrau von Prinz Harry und frischgebackene Mutter des kleinen Archie hält offenbar keine große Stücke auf den 45. US-Präsidenten. Bereits 2016 sagte die Schauspielerin in einer US-Talkshow über Trump, dieser sei "frauenfeindlich" und "spaltend".

"Ich hatte keine Ahnung, dass sie so fies ist"

Bei einem Besuch im "Oval Office" im Vorfeld der England-Reise des Präsidenten konfrontierte jetzt die Boulevardzeitung "The Sun" Donald Trump mit den damaligen Aussagen der heutigen Herzogin von Sussex. "Was soll ich sagen? Das wusste ich nicht. Ich hatte keine Ahnung, dass sie so fies ist", sagte Trump in einer ersten Reaktion.

Weiter wollte Trump aber offenbar nicht auf die Aussagen von damals eingehen, stattdessen zeigte er sich in dem Interview bemüht, positiv über die Herzogin zu sprechen. Er habe nicht davon gewusst, dass es zu keinem Zusammentreffen kommen würde und er bedauere das, sagte er.

Trump trifft auch Prinz Charles und die Queen

Außerdem glaubt Trump, dass Markle "eine sehr gute amerikanische Prinzessin abgeben" werde. "Ich bin mir sicher, dass sie sehr gut sein wird. Sie wird es sicher schaffen."

Herzogin Meghan. Foto: dpa/Dominic Lipinski/PA Wire
dpa/Dominic Lipinski/PA Wire
Herzogin Meghan. Foto: dpa/Dominic Lipinski/PA Wire

Einen persönlichen Eindruck wird sich Trump davon aber nicht machen können, da Herzogin Meghan nicht an den zahlreichen Terminen teilnehmen wird. Dafür freut sich Trump wohl außerordentlich auf sein Zusammentreffen mit Prinz Charles. "Ich habe ihn schon einmal getroffen. Ich mag Charles. Wir werden wohl über das Klima reden", kündigte der US-Präsident an.

Im Gegensatz zu dem Amerikaner sieht Thronfolger Charles die Klimaerwärmung als hochproblematisch an. Die Gespräche könnten intensiv werden, denn Trump beharrt auf seiner Meinung über einen nicht-existenten Klimawandel. "Ich kann sagen, dass wir momentan das beste Klima auf der Welt haben. Unsere Luft und unser Wasser sind sehr gut", so Trump.

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