Rechtspopulistischer Präsident : Trump-Berater bezeichnet Bolsonaro-Wahl in Brasilien als "positives Signal"

US-Sicherheitsberater John Bolton.
US-Sicherheitsberater John Bolton.

Der Ex-Militär Bolsonaro provoziert immer wieder mit rechtsextremen Parolen und Ausfällen gegen Frauen und Minderheiten.

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01. November 2018, 22:22 Uhr

Washington/Miami | Die Regierung von US-Präsident Donald Trump erhöht den Druck auf Venezuela. Trump unterzeichnete am Donnerstag einen Erlass, mit dem es US-Bürgern verboten werden soll, Geschäfte mit Personen und Unternehmen zu machen, die an "korrupten oder betrügerischen" Goldverkäufen aus Venezuela beteiligt seien.

Bolsonaro provoziert mit rechtsextremen Parolen

Trumps Nationaler Sicherheitsberater John Bolton unterstrich die harte Linie der Regierung in einer Rede in Miami. Darin bezeichnete er Venezuela gemeinsam mit Kuba und Nicaragua als "Troika der Tyrannei". Die USA würden keine Zugeständnisse mehr an Diktatoren und Despoten in der Region machen, sagte Bolton.

Gleichzeitig bezeichnete er die Wahl von Jair Bolsonaro zum neuen Präsidenten Brasiliens als "positives Signal". Der Ex-Militär Bolsonaro provoziert immer wieder mit rechtsextremen Parolen und Ausfällen gegen Frauen und Minderheiten.

Boltons Zitat über die "Troika der Tyrannei" erinnerte an eine Aussage von Ex-Präsident George W. Bush, der Nordkorea, den Iran und den Irak 2002 als "Achse des Bösen" gebrandmarkt hatte. Bolton, der in der Bush-Regierung arbeitete, unterstrich am Donnerstag erneut, dass es den USA nicht um eine militärische Intervention in Venezuela gehe.

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