Interview mit Professor Philipp Osten : Triage in Corona-Zeiten: Wenn Ärzte entscheiden, wer weiter lebt und wer stirbt

von 22. März 2020, 14:12 Uhr

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Eine Beatmungsmaschine auf einer Intensivstation. Im Zweifelsfall müssen Mediziner darüber entscheiden, welchen Patienten sie behandeln und welchen nicht. Die Ressourcen in den Krankenhäusern sind endlich. Medizin-Ethiker Philipp Osten sagt, auf solche Entscheidungen könne man Mediziner kaum vorbereiten. Foto: Marijan Murat/dpa
Eine Beatmungsmaschine auf einer Intensivstation. Im Zweifelsfall müssen Mediziner darüber entscheiden, welchen Patienten sie behandeln und welchen nicht. Die Ressourcen in den Krankenhäusern sind endlich. Medizin-Ethiker Philipp Osten sagt, auf solche Entscheidungen könne man Mediziner kaum vorbereiten. Foto: Marijan Murat/dpa

Wie funktioniert das grauenhafte, aber leider notwendige Verfahren? Professor Philipp Osten gibt Antworten.

Hamburg | Es sind erschütternde Schilderungen von Ärzten aus Norditalien: Weil die Zahl der Corona-Kranken steigt, die Zahl der Beatmungsgeräte knapp ist, müssen sie entscheiden, wen sie retten und wen nicht. In der Medizin wird das Triage genannt. Im Interview erläutert Philipp Osten, Leiter des Instituts für Geschichte und Ethik in der Medizin beim Universitä...

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