Fall Khashoggi : Staatsanwaltschaft befragt Mitarbeiter des saudischen Konsulats

Die Flagge von Saudi-Arabien auf dem Dach des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul.
Die Flagge von Saudi-Arabien auf dem Dach des saudi-arabischen Konsulats in Istanbul.

Insgesamt befragt die Staatsanwaltschaft 15 Mitarbeiter zum Verschwinden des saudi-arabischen Journalisten.

von
19. Oktober 2018, 18:38 Uhr

Istanbul | Zweieinhalb Wochen nach dem Verschwinden des saudi-arabischen Regimekritikers Jamal Khashoggi in Istanbul hat die türkische Staatsanwaltschaft Angestellte des saudischen Konsulats als Zeugen vorgeladen. Die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu meldete am Freitagnachmittag, es handele es sich um 15 türkische Mitarbeiter, unter ihnen ein Fahrer, ein Buchhalter und ein Techniker. Die Vernehmungen fänden in einem Gericht im Stadtviertel Caglayan statt.

Weiterlesen: Warum US-Präsident Donald Trump mit Konsequenzen droht

Khashoggi wollte am 2. Oktober im Konsulat im Stadtviertel Besiktas Papiere abholen und ist seitdem verschwunden. Die türkischen Behörden gehen nach Medienberichten davon aus, dass er von einem aus Saudi-Arabien angereisten Spezialkommando getötet wurde.


Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen