Kritik am Syren-Kurs des Präsidenten : Treffen von Trump und Pelosi endet mit Eklat: "Sie ist eine sehr kranke Person!"

Die Spitzenvertreter der Demokraten brachen am Mittwoch das Gespräch abrupt ab und verließen das Weiße Haus, nachdem Trump die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, persönlich attackiert hatte.
Die Spitzenvertreter der Demokraten brachen am Mittwoch das Gespräch abrupt ab und verließen das Weiße Haus, nachdem Trump die Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, persönlich attackiert hatte.

Der heftige Streit um die Syrien-Politik hat zu einem Eklat zwischen Präsident Trump und den Demokraten geführt.

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17. Oktober 2019, 06:18 Uhr

Washington | US-Präsident Donald Trump und seine demokratische Gegenspielerin Nancy Pelosi sind einmal mehr aufs Schärfste aneinandergeraten. Ein Treffen zwischen dem Republikaner und der Vorsitzenden des Repräsentantenhauses, bei dem es am Mittwoch um den Konflikt in Nordsyrien ging, wurde nicht nur vorzeitig abgebrochen. Hinterher bedachten sich beide Seiten auch mit wenig schmeichelhaften Worten, wobei sich Trump zu besonders derben Schmähungen verstieg.

"Betet für sie"

"Nancy Pelosi braucht schnell Hilfe!", schrieb der Präsident nach dem Treffen auf Twitter. "Entweder ist bei ihr 'da oben' etwas falsch, oder sie mag schlicht unser großartiges Land nicht. Sie hatte heute im Weißen Haus einen totalen Ausraster. Es war sehr traurig mit anzusehen. Betet für sie, sie ist eine sehr kranke Person!"

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Demokraten brechen Gespräche ab

Pelosi bescheinigte dem Präsidenten ihrerseits einen "Ausraster". Die von ihr geführte Delegation hatte das Gespräch mit dem Präsidenten vorzeitig abgebrochen und dies damit begründet, dass Trump die ranghöchste Führungsfigur der Demokraten beschimpft und respektlos behandelt habe. "Er war beleidigend, vor allem zur Vorsitzenden. Sie ist komplett ruhig geblieben, aber er bezeichnete sie als drittklassige Politikerin", sagte der Mehrheitsführer der Demokraten im Senat, Chuck Schumer, vor Journalisten.

Der demokratische Mehrheitsführer im Repräsentantenhaus wählte gar einen historischen Superlativ: "Das heutige Treffen mit dem Präsidenten ist zu einer Schmähtirade ausgeartet. Nie zuvor habe ich gesehen, dass ein Präsident ein gleichgestelltes Regierungsorgan so respektlos behandelt", twitterte Steny Hoyer, der seit 1981 für die Demokraten im Kongress sitzt.

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