"Epidemie unter Jugendlichen" : Erste Stadt in den USA will den Verkauf von E-Zigaretten verbieten

Befürworter der elektronischen Variante sehen darin eine gesündere Alternative zur herkömmlichen Zigarette mit Tabakrauch.
Befürworter der elektronischen Variante sehen darin eine gesündere Alternative zur herkömmlichen Zigarette mit Tabakrauch.

Der Stadtrat von San Francisco stimmte am Dienstag für eine Vorschrift, die den Verkauf von E-Zigaretten verbieten soll.

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26. Juni 2019, 08:43 Uhr

San Francisco | San Francisco will als erste Stadt in den USA den Verkauf von E-Zigaretten verbieten. Der Stadtrat der kalifornischen Metropole stimmte am Dienstag für eine entsprechende Vorschrift, die nun noch von der Bürgermeisterin unterzeichnet werden muss.

Bürgermeisterin London Breed hatte sich zuvor schon für das Verbot stark gemacht. Demnach geht die Stadt gegen den Verkauf von E-Zigaretten vor, die bisher keine Prüfung der US-Gesundheitsbehörde FDA vorweisen können. Die Behörde hat noch keine Bewertung über die Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit dieser auf dem Markt befindlichen Tabak-Produkte abgegeben.

E-Zigaretten-Epidemie unter Jugendlichen

Dies sei ein bahnbrechender Schritt, um Jugendliche zu schützen, hieß es am Dienstag in einer Erklärung des städtischen Staatsanwalts Dennis Herrera. Die Befürworter des Verbots der Dampf-Zigaretten in San Francisco verweisen auf eine wachsende E-Zigaretten-Epidemie unter Jugendlichen, bei denen die teilweise mit süßen Aromen versetzten Nikotinprodukte besonders beliebt sind.

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Juul Labs, der führende US-Hersteller von E-Zigaretten, hat seinen Sitz in San Francisco. Befürworter der elektronischen Variante sehen darin eine gesündere Alternative zum herkömmlichen Glimmstängel mit Tabakrauch, der viele schädliche Stoffe enthält.

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