Nach zwei Jahren im Amt : "Nach schwerer Krankheit" – Russischer Geheimdienst-Chef gestorben

Oberst Igor Korobow ist tot.
Oberst Igor Korobow ist tot.

Seine Behörde wird mit vielen Angriffen im Ausland in Verbindung gebracht.

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22. November 2018, 12:59 Uhr

Moskau | Der 62 Jahre alte Generaloberst Igor Korobow sei einer langen und schweren Krankheit erlegen, wie die Agentur Tass am späten Mittwochabend meldete. Der Militärgeheimdienst steht seit der Vergiftung des ehemaligen Doppelagenten Sergej Skripal in den Schlagzeilen. Nach dem Giftanschlag in Großbritannien vom März nannten die britischen Behörden im September zwei Russen als mutmaßliche Täter. Recherchen identifizierten sie als GRU-Mitarbeiter.

Vorgänger starb offiziell an Herzinfarkt

Korobow, der wegen möglicher Wahlbeeinflussung seines Dienstes in den USA auf der Sanktionsliste stand, war seit 2016 GRU-Chef. Sein Vorgänger war nach offiziellen Angaben kurz zuvor an einem Herzinfarkt gestorben. Ein Nachfolger für Korobow wurde bislang nicht benannt.

Der GRU ist neben dem Inlandsgeheimdienst FSB und dem Auslandsgeheimdienst SWR einer der drei Moskauer Geheimdienste.

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