Im Bundesstaat Utah : Rizinbriefe an US-Regierung – erste Festnahme

Aus solchen Samen wird Rizin hergestellt. Foto: Bernd Thissen/dpa
Aus solchen Samen wird Rizin hergestellt. Foto: Bernd Thissen/dpa

Verdächtige Briefe gehen bei der US-Regierung ein. Erste Untersuchungen zeigen: Die Post ist hochgiftig.

von
03. Oktober 2018, 23:54 Uhr

Logan | Ein Mann, der Briefe mit hochgiftigen Substanzen an die US-Regierung geschickt haben soll, ist am Mittwoch im amerikanischen Bundesstaat Utah festgenommen worden. Wie mehrere Medien übereinstimmend berichteten, soll der Mann aus der Stadt Logan stammen. Dort fand die Festnahme statt.

"Weil gefährliche Substanzen im Spiel sind, bitten wir die Bevölkerung, sich während des Polizeieinsatzes fernzuhalten", sagte FBI-Ermittler Douglas Davis dem Sender KUTV. "Wegen des schwebenden Verfahrens kann ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr sagen." Die US-Regierung hatte am Montag Briefe mit hochgiftigen Substanzen empfangen.

"Erste Ermittlungen zeigen, dass es sich bei der Substanz um Samen des Wunderbaums handelt, aus denen Rizin hergestellt wird", teilte die Sprecherin des Verteidigungsministeriums, Dana W. White, am Mittwoch mit. "Das FBI ermittelt noch." Rizin ist ein hochgiftiger Kampfstoff, der bei Anschlägen eingesetzt wird.

Ein Brief mit einer verdächtigen Substanz war am Montag an US-Präsident Donald Trump gesendet worden. Der Umschlag sei aber nicht im Weißen Haus entgegengenommen worden, er sei auch niemals in das Weiße Haus hineingelangt, teilte der Secret Service via Twitter mit. Auch in der Poststelle des Pentagons waren am Montag mehrere Briefe mit einer verdächtigen Substanz entdeckt worden.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen



Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 75.000 Schüler und Lehrer in Mecklenburg-Vorpommern erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen