Kampf gegen Kindesmissbrauch : Richterbund fordert Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung

von 18. September 2020, 01:00 Uhr

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Fälle von Kindesmissbrauch haben die Republik erschüttert. Um Kinder besser zu schützen, fordert der Richterbund eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und WhatsApp-Daten.
Fälle von Kindesmissbrauch haben die Republik erschüttert. Um Kinder besser zu schützen, fordert der Richterbund eine Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung von Telefon- und WhatsApp-Daten.

Angesichts der Serie erschütternder Fälle von Kindesmissbrauch fordern Deutschlands Richter die Wiedereinführung der sogenannten Vorratsdatenspeicherung. Der Deutsche Richterbund (DRB) stellt sich damit hinter einen Vorstoß von Mecklenburg-Vorpommern, über den an diesem Freitag im Bundesrat abgestimmt wird.

Berlin | „Der Rechtsstaat ist gefordert, Kinder bestmöglich vor Gewalt und Missbrauch zu schützen“, sagte DRB-Bundesgeschäftsführer Sven Rebehn im Gespräch mit unserer Redaktion. Zwar wolle die Regierung die Ermittlungsbefugnisse effizienter gestalten. „Es braucht aber auch eine rechtssichere Neuregelung für die ausgesetzte Verkehrsdatenspeicherung. Ohne eine ...

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