Philippinischer Präsident Duterte : Nach eigenen sexistischen Bemerkungen: Duterte stellt sexuelle Belästigung unter Strafe

Duterte hatte das „Gesetz über Sichere Räume' schon im April unterzeichnet, es wurde aber erst am Montag veröffentlicht.
Duterte hatte das „Gesetz über Sichere Räume" schon im April unterzeichnet, es wurde aber erst am Montag veröffentlicht.

Der für frauenfeindliche Bemerkungen bekannte philippinische Präsident Duterte lässt sexuelle Belästigung bestrafen.

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16. Juli 2019, 07:42 Uhr

Manila | Er erzählt offen davon, wie er als Teenager einem Dienstmädchen ins Höschen gefasst hat, rät seinen Soldaten, Rebellinnen in die Geschlechtsorgane zu schießen und sagte in einer Rede: "Solange es viele schöne Frauen gibt, gibt es auch viele Vergewaltigungsfälle." Jetzt hat der für sexistische und frauenfeindliche Bemerkungen einschlägig bekannte philippinische Präsident Rodrigo Duterte öffentliche sexuelle Belästigung unter Strafe gestellt.

"Gesetz für Sichere Räume"

Nach einem nun in Kraft getretenen Gesetz drohen in dem südostasiatischen Inselstaat fürs Hinterpfeifen, für anzügliche Blicke, frauenfeindliche, homophobe und transphobe Beleidigungen oder das ständige Erzählen schmutziger Witze Bußgelder oder gar Arrest. Auf Exhibitionismus, Befummeln, Stalken, Kneifen oder das Reiben an fremden Körpern stehen künftig bis zu sechs Monate Gefängnis.

Duterte hatte das "Gesetz über Sichere Räume" schon im April unterzeichnet, es wurde aber erst am Montag veröffentlicht. Gegen die meisten der darin aufgeführten Bestimmungen soll der 74-Jährige schon selber verstoßen haben.

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