Ausgleich für höhere Behördenkosten : Steigerung um fast 30 Prozent: Personalausweis soll deutlich teurer werden

Ein Personalausweis wird fast 30 Prozent mehr kosten. Symbolbild
Ein Personalausweis wird fast 30 Prozent mehr kosten. Symbolbild

Nach zehn Jahre sollen die Gebühren für einen neuen Personalausweis steigen – und zwar deutlich.

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25. August 2020, 17:57 Uhr

Berlin | Das Bundeskabinett will am Mittwoch eine Erhöhung der Gebühren für einen neuen Personalausweis beschließen. Statt 28,80 Euro soll die Ausstellung ab dem kommenden Jahr 37 Euro kosten. Die fast 30-prozentige Gebührenerhöhung, die noch vom Bundesrat gebilligt werden muss, wird mit gestiegenen Personal- und Sachkosten in den kommunalen Behörden begründet.

Im Gegenzug sollen allerdings keine zusätzlichen Kosten mehr für eine nachträgliche Aktivierung der Onlinefunktionen oder die Entsperrung des elektronischen Identitätsnachweises anfallen. Bislang werden hierfür jeweils 6 Euro verlangt. Menschen ab 24 Jahren müssen in der Regel alle zehn Jahre einen neuen Personalausweis beantragen

Außerdem wollen die Regierungsmitglieder die Umsetzung verschärfter EU-Regelungen für die Vermarktung und Verwendung von Chemikalien billigen, aus denen sich Explosivstoffe herstellen lassen.

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