Nach Rezo-Video : Neue Social-Media-Show der CSU: Innovativ oder peinlich?

Die CSU Landesgruppe geht neue Wege im Internet.
Die CSU Landesgruppe geht neue Wege im Internet.

Die CSU traut sich an ein eigenes Video-Format für soziale Netzwerke – muss dafür aber reichlich Kritik einstecken.

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31. August 2019, 15:21 Uhr

Berlin | Die CSU-Landesgruppe im Bundestag wirbt ab sofort mit einer eigenen Social-Media-Show namens CSYOU für ihre Politik. Die erste Folge ging am Samstag auf Facebook und Instagram online. Das Format soll sich mit der Tagespolitik und der Arbeit der CSU-Abgeordneten im Bundestag befassen und alle zwei Wochen erscheinen. Moderator ist Armin Petschner, der 30-Jährige ist für die digitalen Kanäle der Landesgruppe zuständig.


In der ersten, rund fünf Minuten langen Folge, kritisiert Armin unter anderem die Klimabilanz des Segeltörns der Klimaaktivistin Greta Thunberg in die USA und die Flüge von Bundestagsabgeordneten der Grünen. Den "Politiknörglern da draußen", die der großen Koalition vorwerfen würden, sie bringe nichts zustande, hält er Beschlüsse der Regierung entgegen und meint: "Die GroKo liefert."

"Noch nie so fremdgeschämt"

Während auf der Facebookseite der CSU viele positive Reaktionen von Nutzern zu lesen sind, muss das Format auf Twitter viel Kritik einstecken.






Das Show sei keine direkte Reaktion auf den Youtuber Rezo, hieß es von der Landesgruppe am Samstag. Die Landesgruppe sei aber im Bundestag die erste Gruppe, die nach der Diskussion um Rezo mit einem solchen ständigen Format an die Öffentlichkeit gehe. Rezo hatte im Mai vor der Europawahl mit einem CDU-kritischen Video viel Aufsehen erregt.

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