Umfrage zur Landtagswahl : Mehr als 20 Prozent: AfD in Brandenburg erstmals vorn

AfD-Pressekonferenz im Anschluss an eine Fraktionssitzung im Brandenburger Landtag.
AfD-Pressekonferenz im Anschluss an eine Fraktionssitzung im Brandenburger Landtag.

Doch nicht nur die AfD hat deutlich gewonnen.

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11. Juni 2019, 21:26 Uhr

Potsdam | Knapp drei Monate vor der Landtagswahl in Brandenburg legen die AfD und die Grünen einer Umfrage zufolge in der Wählergunst stark zu. Dies zeigt der am Dienstag veröffentlichte Brandenburg-Trend des Meinungsforschungsinstituts infratest dimap im Auftrag des RBB-Fernsehmagazins "Brandenburg Aktuell" und Antenne Brandenburg.

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Die AfD gewinnt demnach gegenüber der Umfrage von infratest dimap vom April 2 Prozentpunkte hinzu und wäre mit 21 Prozent stärkste Kraft. Die Grünen erreichen ein Plus von 5 Prozentpunkten und kämen auf 17 Prozent.

Parteien eng beieinander

Wenn am Sonntag Wahl wäre, hätte das regierende rot-rote Bündnis der Umfrage zufolge keine Mehrheit mehr. Danach erreicht die SPD mit 18 Prozent (minus 4 Punkte) Platz zwei. Gefolgt von der gleichauf mit den Grünen liegenden CDU (minus 3 Punkte) mit 17 Prozent und den Linken mit 14 Prozent (minus 2 Punkte). Die FDP käme mit konstant 5 Prozent ebenfalls in den Landtag. Die Freie Wähler erhielten in der Umfrage vier Prozent der Stimmen.

Wenn Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) direkt gewählt werden könnte, läge er der Umfrage zufolge mit 48 Prozent vorn. Sein CDU-Herausforderer Ingo Senftleben könnte nur mit 11 Prozent rechnen. Den AfD-Spitzenkandidaten Andreas Kalbitz wünschten sich nur 8 Prozent der Befragten als Regierungschef.

Dietmar Woidke im Bundeskanzleramt. Foto: imago images/Emmanuele Contini
imago images/Emmanuele Contini
Dietmar Woidke im Bundeskanzleramt. Foto: imago images/Emmanuele Contini

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der "Bild"-Zeitung Ende Mai waren CDU und AfD gleichauf mit 20 Prozent vorn. Die SPD landete mit 19 Prozent dahinter. Die Linke erreichte 18 Prozent, die Grünen 12 und die FDP 5 Prozent.

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