Wahl von CDU-Vorsitz als Vorbild : Martin Schulz fordert Urwahl des nächsten SPD-Kanzlerkandidaten

Martin Schulz war im Bundestagswahlkampf 2017 Kanzlerkandidat der SPD.
Martin Schulz war im Bundestagswahlkampf 2017 Kanzlerkandidat der SPD.

Schulz nimmt sich an der Wahl zum CDU-Vorsitz ein Vorbild und fordert eine Urwahl für den SPD-Kanzlerkandidaten.

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27. Dezember 2018, 08:37 Uhr

Berlin | Der frühere SPD-Chef Martin Schulz plädiert für eine Urwahl des nächsten Kanzlerkandidaten seiner Partei. "Wenn Personen mit ihren Programmvorstellungen im Wettbewerb antreten, dann wird es richtig spannend", sagte Schulz den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. "Wir in der SPD sollten deshalb nicht verzagt sein und spätestens zur nächsten Bundestagswahl in einer Urwahl den Spitzenkandidaten bestimmen."

Wahl von CDU-Vorsitz als Vorbild

Den Prozess zur Bestimmung der Nachfolge von Angela Merkel an der CDU-Spitze sieht Schulz als gelungenes Beispiel. "Die CDU ist einen sichtbar neuen Weg gegangen. Das war innovativ, spannend und demokratiefördernd", sagte Schulz. "Die Vorwahlen haben Interesse an der politischen Debatte geweckt." So würde auch eine Urwahl die SPD "nicht nur stärken, sie wird die SPD inhaltlich beleben", befand der Kanzlerkandidat der SPD bei der Bundestagswahl 2017.

Schulz wertete zugleich die Grünen als "strategischen Partner" und die Ökologie als "entscheidende Frage der nächsten Generationen". "Die Lösung der ökologischen Frage steht im Zentrum des Lebens vieler Menschen und ihrer Kinder. Das verschafft den Grünen den großen Erfolg dieser Zeit", sagte Schulz.

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