Angst vor Infektion : Leipziger Buchmesse wegen Coronavirus abgesagt

Die Leipziger Buchmesse wurde wegen des Coronavirus abgesagt.
Die Leipziger Buchmesse wurde wegen des Coronavirus abgesagt.

Die Leipziger Buchmesse wird wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt.

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03. März 2020, 12:51 Uhr

Leipzig | Die Leipziger Buchmesse ist wegen des neuartigen Coronavirus abgesagt worden. Die Stadt Leipzig und die Messeleitung haben die Entscheidung am Dienstag gemeinsam getroffen, wie Stadtsprecher Matthias Hasberg sagte. Es sei eine Maßnahme zur Prävention. Die Frühlingsschau der Buchbranche hätte vom 12. bis 15. März stattfinden sollen.

3700 Veranstaltungen abgesagt

Für die Buchbranche ist die Absage ein harter Schlag. Die Buchmesse gilt bei den Verlagen als Möglichkeit, eine große Aufmerksamkeit auf ihre Autoren zu lenken. Im Rahmen des begleitenden Lesefestivals "Leipzig liest" hatten 3700 Veranstaltungen an 500 Leseorten auf dem Programm gestanden.

In diesem Jahr waren rund 2500 Aussteller aus 51 Ländern auf der Buchmesse erwartet worden. Von deren Seite hatte es zuvor so gut wie keine Absagen gegeben. Nur ein Aussteller der integrierten Comic-Messe Manga-Comic-Con hatte vorab seine Teilnahme gestrichen.

Messen leiden unter Coronavirus

Bundesweit sind wegen der steigenden Zahl von Infektionen bereits mehrere große Messen abgesagt oder verschoben worden, darunter die Tourismusbörse ITB in Berlin, die Pro Wein in Düsseldorf und die Internationale Handwerksmesse in München. Zur Leipziger Buchmesse und ihrem Lesefestival waren voriges Jahr 286.000 Besucher gekommen.

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