Laschet, Merz, Röttgen : Treffen der Bewerber mit Parteispitze: Neue Details zur Wahl des CDU-Vorsitzenden

Er will es werden: Norbert Röttgen (CDU) sprach in der Bundeszentrale der CDU über Verfahrensfragen zu der Wahl eines neuen Bundesvorsitzenden der Union.
Er will es werden: Norbert Röttgen (CDU) sprach in der Bundeszentrale der CDU über Verfahrensfragen zu der Wahl eines neuen Bundesvorsitzenden der Union.

Geplant sind Formate wie ein "CDU live"-Talk mit den Kandidaten und "digitale Townhalls" mit den Bewerbern.

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02. März 2020, 21:51 Uhr

Berlin | Der künftige CDU-Vorsitzende muss sich nach der Wahl auf dem Sonderparteitag im April auf dem turnusgemäßen Parteitag im Dezember erneut zur Wahl stellen. Das wurde nach Beratungen der Bewerber mit der aktuellen Parteispitze am Montagabend in Berlin bekannt. Die drei aussichtsreichsten Bewerber – Armin Laschet, Friedrich Merz und Norbert Röttgen – sollen sich bis zum Sonderparteitag in mehreren Formaten den Fragen von Mitgliedern stellen.

Livetalk und zwei Town-Hall-Runden geplant

Geplant sind demnach Formate wie ein "CDU live"-Talk mit den Kandidaten und zwei zentrale "digitale Townhalls" mit allen drei Bewerbern, wie ein CDU-Sprecher mitteilte. Vorgesehen seien zudem "Kandidaten-Fragebögen", bei denen Mitglieder ihre Fragen schriftlich an die Bewerber stellen könnten. Gemeinsamen Auftritte vor Landesverbänden seien nicht geplant.

Der neue Parteichef soll auf einem Sonderparteitag am 25. April in einer Nachwahl gewählt werden. Sollte es zu weiteren Wahlen im Vorstand kommen, handele es sich auch dabei um Nachwahlen. Alle Mitglieder von Vorstand und Präsidium der CDU sollen sich dann turnusgemäß auf dem Parteitag in Stuttgart im Dezember erneut der Wahl stellen.

Merz, Laschet mit Spahn oder Röttgen? Wer wird neuer Chef der CDU? Fotos: dpa (4)/Michael Kappeler
dpa (4)/Michael Kappeler
Merz, Laschet mit Spahn oder Röttgen? Wer wird neuer Chef der CDU? Fotos: dpa (4)/Michael Kappeler


Die scheidende Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer sprach von "sehr guten und konstruktiven" Gesprächen. "Es ging vor allem um die Frage, wie wir diesen demokratischen Wettbewerb so organisieren, dass die CDU als Volkspartei weiterhin Deutschlands Zukunft gestalten kann. In Einvernehmen mit den Kandidaten haben wir nun gute Regeln für einen fairen Wettbewerb gefunden", erklärte sie.

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