Kommentar : Nach Debatte um Nuhr: Wissenschaft bedeutet Dinge in Frage zu stellen

von 01. August 2020, 12:36 Uhr

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Ein Statement von Satiriker Dieter Nuhr für die Kampagne der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sorgte für Diskussionen. Die DFG nahm den Beitrag daraufhin aus dem Netz.
Ein Statement von Satiriker Dieter Nuhr für die Kampagne der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) sorgte für Diskussionen. Die DFG nahm den Beitrag daraufhin aus dem Netz.

Dingen auf den Grund gehen, Thesen in Frage stellen, einen Diskurs führen - all das ist das Brot-und-Butter-Geschäft der Wissenschaft. Dass eine renommiertes Forschungsinstitut nun aufgrund von Kritik einen Beitrag löscht, der genau dies in den Vordergrund stellt, zeugt nicht davon, dass es diese Debattenkultur lebt. Ein Kommentar.

Osnabrück | Zugegeben, Dieter Nuhr ist ein streitbarer Satiriker und schießt auch schon mal mit seinen Pointen über das Ziel hinaus. Er polarisiert, darüber kann man, ja sollte man sogar diskutieren. Denn genau diese Diskussionskultur ist wichtig. Das gilt auch für Nuhrs Beitrag zur Werbekampagne zum 100-jährigen Bestehen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG...

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