Debatte über Konsequenzen aus Missbrauchsskandal : Justizministerin gegen Strafrechtsverschärfung bei Kinderpornografie

von 10. Juni 2020, 01:00 Uhr

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In dieser Gartenlaube in Münster sollen Ende April vier Männer zwei Jungen missbraucht haben.
In dieser Gartenlaube in Münster sollen Ende April vier Männer zwei Jungen missbraucht haben.

Als Konsequenz aus dem erschütternden neuen Missbrauchsfall in Münster fordert die Union schärfere Strafen bei Kinderpornografie. Bundesjustizministerin Christine Lambrecht erteilt dem im Gespräch mit unserer Redaktion eine klare Absage.

Berlin | „Der pauschale Ruf nach einer abstrakten Strafrechtsverschärfung bei Kinderpornografie, wie er von (CDU-Chefin) Frau Kramp-Karrenbauer kommt, führt nicht weiter“, sagte Lambrecht. Ihre Begründung: Der Straftatbestand Kinderpornographie sei „bewusst sehr weit gefasst“. So falle bereits das einmalige Posten eines kinderpornographischen Comics hierunt...

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