"Null Toleranz für Missbrauch" : Integrationsbeauftragte fordert Sexualaufklärung für Asylbewerber

Ankömmlinge in Deutschland müssen wissen, dass es für Missbrauch 'null Toleranz' gibt, meint Annette Widmann-Mauz (links, CDU). Foto: Christoph Schmidt/dpa
Ankömmlinge in Deutschland müssen wissen, dass es für Missbrauch "null Toleranz" gibt, meint Annette Widmann-Mauz (links, CDU). Foto: Christoph Schmidt/dpa

Wer in Deutschland Asyl beantragt, soll in einer Art Wegweiserkurs mehr über das Zusammenleben in Deutschland erfahren.

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01. November 2018, 06:19 Uhr

Berlin | Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz hat gefordert, Asylbewerber über Sexualität und Gleichberechtigung in Deutschland zu informieren. "Alle Asylsuchenden müssen unmittelbar nach ihrer Ankunft in Deutschland, noch in der Erstaufnahmeeinrichtung, Wegweiserkurse über das Zusammenleben in Deutschland erhalten – und dazu gehört auch, dass es für sexuellen Missbrauch und andere Gewalttaten null Toleranz gibt", sagte die CDU-Politikerin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND, Donnerstag).

Dazu schlägt die Integrationsbeauftragte vor, die Neuankömmlinge von männlichen Mentoren unterrichten zu lassen, die "schon länger hier leben."

Täter im Freiburger Fall "hart bestrafen"

Zudem sprach sich Widmann-Mauz für eine rasche Bestrafung der mutmaßlichen Täter in Freiburg aus. "Die Täter müssen vor Gericht gestellt und hart bestraft werden", sagte sie.

In der Nacht zum 14. Oktober soll eine junge Frau nach einem Disco-Besuch von mehreren Männern in Freiburg vergewaltigt worden sein. Acht sitzen in Untersuchungshaft – sieben Syrer im Alter von 19 bis 29 Jahren und ein 25 Jahre alter Deutscher.

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