Erinnerungen an Seehofer-Aussage : Indischer Regierungschef blamiert sich mit peinlichen Wissenslücken

In Indien beginnt demnächst die sechste Wahlphase. Premier Narendra Modi wird für zwei seiner Wahlkampf-Aussagen kräftig verspottet.
In Indien beginnt demnächst die sechste Wahlphase. Premier Narendra Modi wird für zwei seiner Wahlkampf-Aussagen kräftig verspottet.

Wahlkampf-Panne in Indien: Der amtierende Premier Narendra Modi hat sich als technischer Analphabet geoutet.

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13. Mai 2019, 17:16 Uhr

Neu Delhi | Für zwei Wahlkampfaussagen, die seine technische Ignoranz enthüllten, hat Indiens Regierungschef Narendra Modi am Montag einigen Spott einstecken müssen. In dem Bemühen, sich als starker Mann Indiens darzustellen, hatte Modi am Wochenende unter anderem behauptet, er habe im Februar Luftangriffe auf ein Trainingslager radikaler Islamisten in Pakistan angeordnet, weil die Kampfjets wegen starker Wolkenbildung nicht vom pakistanischen Radar gesehen werden könnten.

In mehreren Zeitungen widersprachen Experten der Aussage des 68-jährigen Premiers. Die Opposition erklärte, niemand habe Modi offenbar darüber aufgeklärt, wie Radaranlagen funktionierten. Auf den Online-Netzwerken verbreitete sich unterdessen unter dem Hashtag #CloudyModi rasend schnell eine Collage aus dem Film "Avengers" mit Modi als einem der Superhelden.

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Auch andere Memes verbreiteten sich schnell:

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"Das – sind – einige – der – großartigsten – Wissenschaftler – Du nicht – unseres – Landes."

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E-Mail-Anhänge schon in den Achtzigern verschickt

Für weitere Witze sorgte Modis Behauptung, als einer der ersten Menschen in Indien eine Digitalkamera genutzt und deren Fotos Ende der 80er-Jahre per E-Mail-Anhang verschickt zu haben – und damit vier Jahre, bevor der US-Forscher und Informatiker Nathaniel Borenstein den ersten E-Mail-Anhang überhaupt verschickt hatte.

Der Wissenschaftler Nissim Mannathukkaren schrieb daraufhin auf Twitter, nicht Modi gebühre der Spott, sondern seinen Anhängern aus den gebildeten Schichten, die dafür gesorgt hätten, dass "Dummheit und Unwissenheit in Mode kommen".

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Seehofer will schon gesurft haben, bevor es Browser gab

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) hatte Anfang Januar bei der Bundespressekonferenz zum Hackerangriff auf knapp 1000 deutsche Politiker und Prominente verkündet: "Ich bin auch im Internet unterwegs, schon seit den Achtzigern und finde es faszinierend, was heute möglich ist." Dabei ging der erste kommerzielle Internetbrowser erst 1990 an den Start.

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