Heil fordert strenges Gesetz gegen Kinderarbeit : „Für ein Placebo bin ich nicht zu haben!“

von 03. September 2020, 01:00 Uhr

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Eine Frau sortiert im indischen Kalkota Baumwolle für den Baumwollmarkt. Entwicklungsminister  Müller (CSU) und Bundesarbeitsminister Heil (SPD) wollen Unternehmen noch in dieser Legislaturperiode mit einem Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechten in den Lieferketten verpflichten.
Eine Frau sortiert im indischen Kalkota Baumwolle für den Baumwollmarkt. Entwicklungsminister Müller (CSU) und Bundesarbeitsminister Heil (SPD) wollen Unternehmen noch in dieser Legislaturperiode mit einem Gesetz zur Einhaltung von Menschenrechten in den Lieferketten verpflichten.

Wirtschaftsverbände laufen Sturm gegen das geplante Lieferkettengesetz von Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) und Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD). Neue Auflagen seien in der Corona-Krise Gift für die Unternehmen, heißt es. Im Interview mit unserer Redaktion widerspricht Heil energisch und drängt die CDU, ihren Widerstand aufzugeben.

Berlin | Das Interview im Wortlaut: Herr Minister, kommt Ihr Lieferkettengesetz zur Durchsetzung der Menschenrechte in der Corona-Krise nicht zur Unzeit? Wir wollen mit dem Gesetz auch für einen fairen Wettbewerb sorgen, damit nicht länger die Unternehmen benachteiligt werden, die sich bereits gegen Kinderarbeit einsetzen, sich um eine faire Behandlung v...

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