Gesetzentwurf macht Unternehmen Probleme : Geschlechtsbestimmung im Ei: Großprojekt gegen Kükentöten vorerst gestoppt

von 23. September 2020, 02:22 Uhr

svz+ Logo
Ein Küken - die männlichen Tiere der Legehennenlinien werden kurz nach dem Schlupf vergast. Ihre Aufzucht lohnt sich nicht. Das will die Bundesregierung verbieten.
Ein Küken - die männlichen Tiere der Legehennenlinien werden kurz nach dem Schlupf vergast. Ihre Aufzucht lohnt sich nicht. Das will die Bundesregierung verbieten.

Ausgerechnet das geplante Verbot des Kükentötens stoppt die Expansionspläne des Marktführers bei alternativen Methoden zum Vergasen der Tiere. Grund ist ein Detail im geplanten Gesetz.

Osnabrück | Eigentlich wollte Ludger Breloh in diesem Jahr mit seinem Unternehmen Respeggt groß durchstarten. Im Kreis Wesel in Nordrhein-Westfalen sollte für zig Millionen Euro ein Zentrum entstehen, in dem pro Woche bis zu 750.000 Bruteier auf das Geschlecht der Küken hin untersucht werden. Eier mit weiblichen Tieren wären zurück in die Brütereien gegangen, män...

Schließen Sie jetzt den kostenfreien Probemonat ab (anschließend 7,90 €/Monat), um diesen Artikel zu lesen. Alle weiteren Inhalte auf unserer Webseite und in unserer App stehen Ihnen dann ebenfalls zur Verfügung.

Monatlich kündbar

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Hier anmelden »

Oder kostenlos bis zu drei Artikel in 30 Tagen lesen

Registrieren »
zur Startseite