"Sichere Anlagemöglichkeit" : Geldanlage für Klimaschutz: SPD-Fraktionsvize will Öko-Schatzbrief

Über Schatzbriefe oder auch Anleihen kann zum Beispiel ein Staat Kapital einsammeln.
Über Schatzbriefe oder auch Anleihen kann zum Beispiel ein Staat Kapital einsammeln.

Menschen, die sich finanziell an der Energiewende beteiligen wollen, könnten das in Form eines Öko-Schatzbriefes tun.

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13. Mai 2019, 07:50 Uhr

Berlin | Um Klimaschutz und Energiewende zu finanzieren, bringt SPD-Fraktionsvize Matthias Miersch einen Öko-Schatzbrief als Anlagemöglichkeit für Bürger ins Gespräch. In den Bereichen Verkehr und Gebäude brauche es sicherlich massive Investitionen, und es stelle sich die Frage, wie das bezahlt werden solle, sagte Miersch der Deutschen Presse-Agentur. "Wir könnten den Menschen auch anbieten, sich an der Energiewende zu beteiligen über eine Art Öko-Schatzbrief beziehungsweise Zukunftsanleihe mit einem gesicherten Zinssatz als Geldanlage."

"Sichere Anlagemöglichkeit"

Er wünsche sich, dass über ein solches Konzept gesprochen werde, sagte Miersch, der als Fraktionsvize unter anderem für die Themen Klima- und Umweltschutz zuständig ist. "Damit könnte man dem Bedürfnis nach einer sicheren Anlagemöglichkeit entgegenkommen und das Kapital in die richtige Richtung lenken."

Über Schatzbriefe oder auch Anleihen kann zum Beispiel ein Staat Kapital einsammeln. Wer eine Anleihe kauft, bekommt einen bestimmten Zinssatz fest zugesagt. Jahrzehntelang zählten Bundesschatzbriefe zu den beliebtesten Anlagen in Deutschland, denn sie galten als rentabel und sehr sicher. Doch Ende 2012 wurde der direkte Verkauf an Privatanleger eingestellt.

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