Französische Innenpolitik : "Gelbwesten"-Proteste: Trump mischt sich über Twitter ein

US-Präsident Donald Trump mischt sich in die französische Innenpolitik ein.
US-Präsident Donald Trump mischt sich in die französische Innenpolitik ein.

US-Präsident Donald Trump begründet die Ausschreitungen in Frankreich mit den Inhalten des Pariser Klimaschutzabkommens.

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09. Dezember 2018, 15:20 Uhr

Paris | Der französische Außenminister Jean-Yves Le Drian hat US-Präsident Donald Trump nach dessen Kommentaren zu den regierungskritischen Protesten in Frankreich aufgefordert, sich aus der französischen Innenpolitik herauszuhalten. "Wir nehmen nicht Teil an den amerikanischen Debatten, lassen Sie uns unser Leben als Nation leben!", sagte Le Drian in Richtung Trump bei einem von mehreren Sendern übertragenen TV-Interview am Sonntag.

Trump kritisiert Pariser Abkommen

Trump hatte zuvor per Twitter die Proteste der "Gelbwesten" in Frankreich unter anderem mit den Inhalten des Pariser Klimaschutzabkommens von 2015 begründet, das die USA inzwischen aufgekündigt haben. "Das Pariser Abkommen geht für Paris nicht so richtig auf", schrieb Trump am Samstag auf Twitter. "Proteste und Unruhen in ganz Frankreich." Die Menschen wollten nicht große Geldbeträge zahlen, um "vielleicht die Umwelt zu schützen". Ein Großteil davon fließe in "Drittweltländer", die fragwürdig geführt würden. Die Menschen würden "Wir wollen Trump" skandieren.

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Weiterlesen: "Gelbwesten"-Krise: Ganz Frankreich wartet auf Reaktionen Macrons

Die Protestbewegung der "Gelben Westen" hatte sich angesichts geplanter Steuererhöhungen auf Kraftstoffe in Frankreich formiert. Dieses Vorhaben hat die Mitte-Regierung wegen der wochenlangen Proteste mittlerweile auf Eis gelegt. Die Forderungen der Demonstranten reichen heute jedoch viel weiter – von Steuersenkungen über mehr Kaufkraft bis zum Rücktritt von Präsident Emmanuel Macron.

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