AfD-Parteivorsitzender : Alexander Gauland denkt über Abschied aus der Politik nach

Alexander Gauland denkt über einen Abschied aus der Politik nach.
Alexander Gauland denkt über einen Abschied aus der Politik nach.

Der AfD-Vorsitzende sieht die Chancen seiner Partei auf ein gutes Ergebnis bei der Europawahl im Mai skeptisch.

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25. Februar 2019, 05:58 Uhr

Berlin | Der AfD-Vorsitzende Alexander Gauland macht sich Gedanken über den Abschied aus der Politik. Vor dem Sommer werde er sich die Frage zwar nicht stellen, ob er eines seiner beiden Ämter niederlegen werde, sagte Gauland, der auch Bundestagsfraktionschef ist, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Montag). "Erst dann kann ich sagen, ob ich noch die Kraft habe oder nicht mehr." Er fügte aber hinzu: "In zwei Jahren, mit 80, wäre es dann vielleicht wirklich an der Zeit, sich zur Ruhe zu legen."

Gauland ist kürzlich 78 geworden. Im Herbst werden zunächst der Fraktionsvorsitz und dann die Parteispitze neu gewählt. Gauland will jeweils kurzfristig entscheiden, ob er nochmals antritt.

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Zurückhaltend äußerte sich Gauland zu den Wahlaussichten der AfD in diesem Jahr: "Die Europawahl wird kein Selbstläufer. Das hat auch mit dem Brexit zu tun." Die AfD fordere einen EU-Austritt Deutschlands, wenn es keine Reformen in der Union gebe. "Aber mir ist klar, dass die anderen Parteien warnen werden: Schaut auf das Chaos, das die Briten angerichtet haben! Das macht den Menschen Angst." Bei den drei Landtagswahlen in Ostdeutschland stelle sich die Frage einer Regierungsbeteiligung allenfalls in Sachsen, aber "das wird Frau Merkel, solange sie noch Kanzlerin ist, zu verhindern wissen".

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