Tagespunkte für Sonntag : Sicherheitskonferenz: Wie reagiert Irans Außenminister auf Vorwürfe der USA?

Mohammed Dschawad Sarif (Außenminister Iran) tritt am Sonntag bei der Sicherheitskonferenz auf.
Mohammed Dschawad Sarif (Außenminister Iran) tritt am Sonntag bei der Sicherheitskonferenz auf.

Am Sonntag endet die Sicherheitskonferenz in München mit einem Auftritt von Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif.

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16. Februar 2019, 21:30 Uhr

München | Die Konflikte im Nahen und Mittleren Osten stehen bei der Münchner Sicherheitskonferenz am dritten und letzten Tag im Zentrum. Mit Spannung wird insbesondere der Auftritt des iranischen Außenministers Mohammed Dschawad Sarif erwartet – und wie dieser auf Versuche der USA reagieren wird, neue Allianzen gegen das Land zu schmieden, wie vor wenigen Tagen auf einer Konferenz in Warschau.

Mike Pence provoziert iranische Regierung

Schon am Samstag waren die Spannungen offen zutage getreten: US-Vizepräsident Mike Pence warf der iranischen Regierung vor, einen neuen Holocaust zu planen, und rief die europäischen Verbündeten zum Rückzug aus dem Atomabkommen mit dem Iran auf. Sarif nannte diese Vorwürfe im "Spiegel" lächerlich und kritisierte, niemand dürfe mit dem Holocaust Stimmung machen, "auch der US-Vizepräsident nicht".

Gegenspieler fehlen

Die wichtigsten Gegenspieler Sarifs werden am Sonntag allerdings fehlen: Israels Premierminister Benjamin Netanjahu und der saudische Staatssekretär Adel al-Jubair haben ihre Teilnahme abgesagt. Weiteres wichtiges Thema ist dann zum Abschluss erneut der Syrien-Konflikt.

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