Änderung des Bußgeldkatalogs : Medienbericht: Falschparkern drohen künftig Punkte in Flensburg

Für Falschparker könnte eine Änderung des Bußgeldkatalogs unangenehm werden.
Für Falschparker könnte eine Änderung des Bußgeldkatalogs unangenehm werden.

Falschparker sollten bisher nur ein höheres Bußgeld zahlen, angeblich drohen ihnen nun auch Punkte in Flensburg.

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28. August 2019, 10:10 Uhr

Saarbrücken | Falschparker sollen einem Medienbericht zufolge künftig auch mit Punkten in Flensburg bestraft werden können. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) plane eine entsprechende Änderung des Bußgeldkatalogs, berichtete die "Saarbrücker Zeitung" am Mittwoch. (Weiterlesen: Diese Bußgelder drohen bei Mängeln am Fahrrad)

Für unzulässiges Halten in zweiter Reihe, Parken auf Geh- und Radwegen oder auf Schutzstreifen für den Radverkehr wird demnach "die Eintragung eines Punkts im Fahreignungsregister in Flensburg neu verankert". Das gehe aus einer Antwort des Ministeriums auf eine Anfrage der SPD hervor, berichtete das Blatt.


100 Euro Bußgeld sollen kommen

Bisher war nur eine Erhöhung des Bußgelds auf bis zu 100 Euro bekannt. Die SPD-Abgeordnete Ulli Nissen begrüßte den Plan. "Wem Geld egal ist, den schmerzen Punkte schon eher", sagte sie der Zeitung. Jeder wisse genau, "wo er parken oder halten darf und wo nicht".

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