Kommentar zum Lockdown in Nordrhein-Westfalen : Corona und der Werkvertrag in Schlachthöfen: Woher die plötzliche Einsicht?

von 23. Juni 2020, 18:35 Uhr

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Nach Hunderten Corona-Ausbrüchen unter Schlachthof-Mitarbeitern steht das Werkvertragswesen vor dem Aus. In Nordrhein-Westfalen schränken indes zwei Landkreise das öffentliche Leben erneut massiv ein.
Nach Hunderten Corona-Ausbrüchen unter Schlachthof-Mitarbeitern steht das Werkvertragswesen vor dem Aus. In Nordrhein-Westfalen schränken indes zwei Landkreise das öffentliche Leben erneut massiv ein.

Mehrerer Schlachtkonzerne erklären, künftig auf den Einsatz von Werkverträgen in Kernbereichen ihrer Unternehmen verzichten zu wollen. Woher die plötzliche Einsicht der Unternehmer und das Interesse der Politik am Thema?

Osnabrück | Es ist das eingetreten, was zu befürchten war: Die gerade erst erfolgten Lockerungen des öffentlichen Lebens werden in einigen Teilen Nordrhein-Westfalens zurückgenommen, um einen Corona-Ausbruch einzudämmen. Der Hauch von Freiheit – er ist dahin. Wer hat Schuld? Clemens Tönnies, der wegen des Einsatzes von Werkverträgen in die Nähe von Sklavenhalt...

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