Corona-Pleiten kommen Staat teuer zu stehen : Insolvenzgeld-Ausgaben schießen in die Höhe

von 12. Dezember 2020, 01:00 Uhr

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Wegen der Corona-Krise sind die Insolvenzgeld-Ausgaben des Staates sprunghaft angestiegen.
Wegen der Corona-Krise sind die Insolvenzgeld-Ausgaben des Staates sprunghaft angestiegen.

Trotz Umsatzerstattung und Insolvenzschutz hat die Corona-Krise offenbar zahllose Unternehmen in die Pleite gestürzt. Der Staat hat in diesem Jahr schon 60 Prozent mehr Insolvenzgeld an betroffene Mitarbeiter überwiesen als im Vorjahreszeitraum. Die Linkspartei fordert von der Regierung daher eine bessere Krisenabsicherung.

Berlin | Bis Ende November zahlte die Bundesagentur für Arbeit (BA) unter dem Posten "Insolvenzgeld" unter dem Strich 1,15 Milliarden Euro aus. Das waren 430 Millionen Euro mehr als im Vorjahreszeitraum, ein Anstieg um fast 60 Prozent. Das geht aus BA-Statistiken hervor, die die Linkspartei ausgewertet hat und die unserer Redaktion vorliegen. Unter dem Post...

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