Zahlen über Ostern entscheidend : Annegret Kramp-Karrenbauer fordert einheitliche Corona-Ausstiegsregeln

Annegret Kramp-Karrenbauer will möglichst einheitliche Corona-Ausstiegsregeln.
Annegret Kramp-Karrenbauer will möglichst einheitliche Corona-Ausstiegsregeln.

Die CDU-Vorsitzende kritisierte unter anderem, in einem Bundesland seien Baumärkte geöffnet gewesen, in anderen nicht.

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13. April 2020, 11:13 Uhr

Berlin | CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer pocht auf ein möglichst einheitliches Vorgehen bei einem schrittweisen Ausstieg aus den harten Corona-Beschränkungen nach den Osterferien. "Es ist wichtig, dass wir möglichst einheitliche Regelungen haben. Alles andere wirft zusätzliche Fragen auf", sagte Kramp-Karrenbauer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

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Es gebe auch innerhalb der Ministerpräsidentenkonferenz die feste Vereinbarung, "gemeinsam mit der Bundesregierung ein gutes Gesamtpaket auch vorstellen zu können, mit dem man möglicherweise – das hängt von der Entwicklung der Zahlen über Ostern ab – erste Schritte gehen kann", sagte Kramp-Karrenbauer.

"Möglichst koordiniert vorgehen"

Die CDU-Vorsitzende kritisierte, in einem Bundesland seien Baumärkte geöffnet gewesen, in einem angrenzenden Land aber geschlossen. "Da wundert es nicht, dass es sofort einen regen Reiseverkehr dorthin gibt", sagte sie. "Gerade deswegen haben die Länder ein eigenes Interesse daran, möglichst koordiniert vorzugehen." Entscheidend für das weitere Vorgehen werde aber vor allem die Frage sein: "Wirken die Maßnahmen nachhaltig, die wir jetzt ergriffen haben" und seien überhaupt erste Schritte der Lockerung möglich.

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