Munition nach Weltkrieg versenkt : Chemie-Waffen im Meer: Forscher entdecken Arsen-Abbauprodukte in Dorschen

von 13. November 2019, 01:22 Uhr

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Eine Bombe im Wasser - in diesem Fall im Bodensee. Deutlich mehr Weltkriegsmunition rostet am Grund von Nord- und Ostsee vor sich hin. Foto: Kampfmittelräumdienst Baden-Württemberg dpa
Eine Bombe im Wasser - in diesem Fall im Bodensee. Deutlich mehr Weltkriegsmunition rostet am Grund von Nord- und Ostsee vor sich hin. Foto: Kampfmittelräumdienst Baden-Württemberg dpa

Hunderttausende Tonnen Munition aus dem Zweiten Weltkrieg liegen vor Deutschlands Küsten und verrotten. In Speisefischen konnten bereits krebserregende Abbauprodukte von TNT nachgewiesen werden – und jetzt auch Arsen-Abbauprodukte, das aus chemischen Waffen stammt.

Osnabrück | Die Lage ist ernst. Nur wie ernst, darüber scheinen sich die zuständigen Behörden in den Nordländern und beim Bund nicht ganz so einig. Wie auch sonst einiges nicht feststeht. Beispielsweise wie viel Munition genau vor der Küste liegt. Nach amtlichen Schätzungen sind es 1,6 Millionen Tonnen in Nord- und Ostsee. Obendrauf kommen 300.000 Tonnen chemisch...

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