Erinnerungen an Fall Magnitz : Bremer AfD-Politikerin beim Plakatieren angegriffen

Beim Plakatieren wurde eine AfD-Politikerin in Bremen getreten und geschubst.
Beim Plakatieren wurde eine AfD-Politikerin in Bremen getreten und geschubst.

AfD-Politikerin Natascha Runge wurde auf offener Straße angegriffen – beim Plakatieren.

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04. Mai 2019, 16:55 Uhr

Bremen | Die Bremer AfD-Politikerin Natascha Runge ist beim Ankleben von Wahlplakaten angegriffen worden. Zwei Männer hätten sie Zeugen zufolge am Freitagabend angesprochen und aufgefordert, die Plakate wieder abzunehmen, teilte die Polizei am Samstag mit. Es sei zum Streit gekommen, einer der Männer habe ihr einen Tritt gegen den Bauch versetzt. Die Polizei habe vor Ort alle Beteiligten angetroffen und eine Strafanzeige wegen Körperverletzung gestellt.

Bereits im Januar war der Landesvorsitzende der AfD Bremen, Spitzenkandidat Frank Magnitz, angegriffen und verletzt worden.

AfD-Politiker Frank Magnitz nach dem Angriff in Bremen. Foto: dpa/Michael Bahlo
dpa/Michael Bahlo
AfD-Politiker Frank Magnitz nach dem Angriff in Bremen. Foto: dpa/Michael Bahlo

Solidarität anderer Parteien gefordert

Magnitz sagte nach dem Angriff auf Runge, die Tatsache, dass Mitglieder der Partei um ihre körperliche Unversehrtheit fürchten müssten, "offenbart die katastrophale Vergiftung des politischen Diskurses in diesem Land". Neben körperlicher Gewalt gehörten Sachbeschädigungen an Plakaten oder Wohnhäusern zur Tagesordnung. Er forderte die übrigen Parteien auf, diese politisch motivierte Gewalt zu verurteilen.

"Schockiert und erschüttert"

Nach Angaben der Bremer AfD wurde Runge vor dem Tritt auch geschubst. Der Landesverband reagierte "schockiert und erschüttert". Runge habe sich erst kürzlich einer Bauchoperation unterziehen müssen. Sie sei ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die AfD.

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