Cola und die AfD : Björn Höcke wirbt für Vita Cola – Homosexuelle feiern ihn dafür

Björn Höcke schreibt den dritten Akt der Geschichte um die AfD und Cola.
Björn Höcke schreibt den dritten Akt der Geschichte um die AfD und Cola.

Björn Höcke schreibt das nächste Kapitel der Geschichte um Cola und die AfD. Auch er setzt sich dabei in die Nesseln.

von
10. Dezember 2018, 10:42 Uhr

Hamburg | Die Geschichte zwischen dem koffeinhaltigen Erfrischungsgetränk und der Alternative für Deutschland (AfD) scheint kein Ende nehmen zu wollen. Nachdem der Stein von der Initiative "AfDventskalender" ins rollen gebracht wurde, ließ die AfD kaum ein Fettnäpfchen auf dem Weg aus, sich für die Bloßstellung zu revanchieren. Nun legte Björn Höcke nach.

Lesen Sie zum Hintergrund: Wirbt Coca-Cola mit einem Anti-AfD-Plakat?

Der Stachel, den Coca-Cola mit der Legitimation eines Anti-AfD-Plakats setzte, sitzt offenbar tief bei der AfD. Anders ist die Vielzahl an medialen Inszenierungen mit Konkurrenz-Produkten zumindest kaum zu erklären. Allerdings haben die Verantwortlichen dabei bislang kein gutes Händchen bewiesen. Die erste Gegenaktion der AfD brachte der Partei die Androhung rechtlicher Schritte seitens Pepsi und bei der zweiten Protestaktion warb der AfD-Politiker Malte Kaufmann mit der bekennenden linkspolitischen Fritz Kola, die sich dazu umgehend über Twitter positionierten:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

Lesen Sie zum Hintergrund: Missglückte Revanche: Pepsi prüft rechtliche Schritte gegen die AfD

Jetzt wollte der Thüringer Fraktionsvorsitzende Björn Höcke seinen Parteikollegen zeigen, wie man Coca-Cola richtig boykottiert und erntet dafür sogar erstmals Applaus. Jedoch darf bezweifelt werden, ob Höcke die Ecke, aus der der Beifall stammt, auch zusagt.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen

Denn unter dem Boykott-Tweet von Björn Höcke, der darauf verweist, dass man in Thüringen Vita Cola trinke, bedanken sich viele dafür, dass sich der AfD-Politiker so toll für die "Gay-Community" einsetze. Weshalb? Weil Vita-Cola dafür bekannt ist, für Ihre Produkte mit homosexuellen Pärchen auf Plakaten zu werben.

Eigentlich ja eine tolle Sache, aber Höcke gilt als homophob. In der Vergangenheit meinte er dazu, Homosexualität sei höchstens "ertragbar" und Gender-Mainstreaming nannte er "Geisteskrankheit". In einem Facebook-Post warf er dem Thüringer Landeschef Bodo Ramelow sogar vor, er würde Klassenfahrten streiche, um dafür "Analsex-Workshops" zu finanzieren.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen relevanten Inhalt einer externen Plattform, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich einfach mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder ausblenden.

 Externen Inhalt laden

Mit Aktivierung der Checkbox erklären Sie sich damit einverstanden, dass Inhalte eines externen Anbieters geladen werden. Dabei können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen


Darum geht's im MEDIENPROJEKT von SVZ und NNN

Etwa 65.000 Schüler und Lehrer allein in unserem Verbreitungsgebiet erhalten in einem gemeinsamen Projekt der Zeitungsverlage und des MV-Bildungsministeriums bis zum Jahresende kostenlosen Zugang zu den Newsportalen. Fragen Sie an den Einrichtungen ihrer Kinder nach den Bedingungen und Login-Daten, die Sie auch in der Familie nutzen können.
Was bewegt die Schüler ab Klasse 5 bis hinauf in die Gymnasien und Berufsschulen unseres Landes? Was passiert in ihrem Umfeld, in Deutschland und der Welt? Wie können seriöse Nachrichten von Fake News unterschieden werden?
Die Schweriner Volkszeitung und die Norddeutschen Neuesten Nachrichten bieten den Schülern die aktuellsten Berichte, liefern in einem speziellen Dossierbereich "Diskussionsstoff" für den Unterricht und möchten mit ihnen in Austausch kommen.
 
zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen