Insgesamt 29 Schüsse : FPÖ-Politiker schießt in Österreich um sich – Polizeieinsatz

Ein Politiker der FPÖ wurde aus der Partei ausgeschlossen, weil er wild um sich geschossen haben soll.
Ein Politiker der FPÖ wurde aus der Partei ausgeschlossen, weil er wild um sich geschossen haben soll.

Nachbarn alarmierten die Polizei. Die Polizei schickte ein Sondereinsatz-Kommando.

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12. Juli 2019, 21:37 Uhr

Bergheim | Ein 57 Jahre alter Mann soll in Österreich von einem Balkon mehrere Schüsse abgefeuert haben. Wie die österreichische Nachrichtenagentur APA am Freitagabend berichtete, soll der Mann ein Kommunalpolitiker der rechten FPÖ sein. Laut APA hat die Partei den Mann bereits am Freitag mit sofortiger Wirkung ausgeschlossen. Die FPÖ-Landesparteichefin Marlene Svazek sagte der Nachrichtenagentur demnach, der Mann sei bisher völlig unauffällig gewesen. "Wir haben auch nicht gewusst, dass er überhaupt Waffen besitzt." Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.

Nachbarn alarmieren Einsatzkräfte

Die Polizei teilte mit, dass sie gegen 11 Uhr wegen der Schüsse in dem Ort Bergheim alarmiert wurde. Der Mann wurde festgenommen, dabei kam auch die Sondereinheit Cobra zum Einsatz. Bei dem 57-Jährigen wurden mehrere Schusswaffen sichergestellt.

Die APA berichtete nach Informationen aus Polizeikreisen, dass der Mann aus Wut über die Absetzung des früheren Innenministers Herbert Kickl (FPÖ) und eines Pfarrers um sich geschossen hätte. Er habe sich vorgestellt, auf die Porträts des Bundespräsidenten sowie von Ex-Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) zu feuern. Eine offizielle Bestätigung der Polizei zur FPÖ-Mitgliedschaft und dem Motiv des Mannes gab es zunächst nicht.

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